
Den Auftrag erhielt eine Bietergemeinschaft aus zwei deutschen und einem schwedischen Unternehmen. Die Anlage soll Kampfmittel bergen, die seit Jahrzehnten auf dem Meeresboden liegen. Durch Korrosion und Zerfall gelangen zunehmend giftige und krebserregende Stoffe ins Wasser. Diese können Meerestiere schädigen und in die Nahrungskette gelangen. Insgesamt befinden sich rund 1,6 Millionen Tonnen Altmunition auf dem Grund von Nord- und Ostsee.
Die Anlage könnte nach derzeitiger Planung Ende 2028 fertiggestellt werden. Danach sollen die Bergungen zunächst in der Ostsee beginnen. Später ist ein Einsatz auch in der Nordsee vorgesehen.
Diese Nachricht wurde am 17.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
