Vorstellung
Neue Kommission soll Zusammenarbeit mit Globalem Süden stärken

Ein neues internationales Gremium soll Vorschläge für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Globalem Norden und Globalem Süden erarbeiten.

    Mehrere Arbeiterinnen sitzen in einer Halle an Nähmaschinen.
    Globaler Süden: Arbeiterinnen in einer Textilfabrik in Indien, die Fair-Trade-Kleidung produziert (imago/Joerg Boethling)
    Die von der Bundesregierung einberufene Nord-Süd-Kommission wurde auf einer internationalen Nachhaltigkeitskonferenz in Hamburg offiziell vorgestellt. Dem Gremium sollen bis zu 20 Mitglieder aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft, internationalen Organisationen und Zivilgesellschaft angehören. Den Vorsitz übernehmen der frühere Bundeskanzler Scholz und die frühere Präsidentin Costa Ricas, Chinchilla. Bundesentwicklungsministerin Alabali Radovan erklärte, es gehe darum, Versprechen gegenüber den Ländern des Globalen Südens einzulösen und faire wirtschaftliche Chancen zu schaffen. Die internationale Ordnung müsse so reformiert werden, dass sie die Welt des 21. Jahrhunderts widerspiegele, betonte die SPD-Polkitikerin.
    Diese Nachricht wurde am 30.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.