Samstag, 20. April 2024

Tropenkrankheit
Neuer Höchststand an Todesfällen durch Dengue-Fieber in Bangladesch

In Bangladesch sind in diesem Jahr bislang mehr als 1.000 Menschen am Dengue-Fieber gestorben.

03.10.2023
    Eine Asiatische Tigermücke sitzt auf einem Finger und saugt Blut.
    Der Klimawandel sorgt laut der Weltgesundheitsorganisation für eine stärkere Verbreitung von durch Mücken übertragenen Krankheiten. (picture alliance / Zoonar / RealityImages)
    Damit sei der bisherige Höchststand aus dem vergangenen Jahr mit 281 Todesopfern bereits um ein Vielfaches überschritten worden, erklärte die staatliche Gesundheitsbehörde. Sie verzeichnete seit Januar landesweit 200.000 Krankheitsfälle. Der Ausbruch sei auf unregelmäßige Regenfälle und hohe Temperaturen während der Monsunzeit in Bangladesch zurückzuführen, hieß es weiter. Das habe für ideale Brutbedingungen für Stechmücken gesorgt, die die Krankheit übertragen.
    Das Denguefieber ist in tropischen Gebieten verbreitet und kann in den schlimmsten Fällen zum Tod führen. Laut der Weltgesundheitsorganisation breiten sich von Mücken übertragene Krankheiten wegen des Klimawandels immer stärker aus.
    Diese Nachricht wurde am 02.10.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.