Kolumbien
Neuer Präsident beendet Gespräche mit bewaffneten Gruppen

Der neue kolumbianische Präsident de la Espriella hat die von seinem Vorgänger Petro begonnenen Gespräche mit bewaffneten Gruppen beendet.

    Der neue kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella nimmt nach seiner Amtseinführung in der Stadt Cali salutierend eine Militärparade ab. Im Vordergrund sind Helme zu sehen.
    Der neue kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella (picture alliance / AP Photo / Ivan Valencia )
    De la Espriella sagte in einer Fernsehansprache, wer die Bevölkerung angreife, sei ein Terrorist und müsse mit der Macht des Staates verfolgt werden. Der Rechtspopulist, der das Präsidentenamt am 7. August übernommen hat, hatte bereits im Wahlkampf ein Ende von Gesprächen und die Bekämpfung von Rebellen und Paramilitärs durch die Sicherheitskräfte angekündigt. Nach dem Friedensabkommen mit der Farc-Guerilla von 2016 hatte sich die Lage in Kolumbien zunächst verbessert. Inzwischen nimmt die Gewalt in dem südamerikanischen Land aber wieder zu.
    Diese Nachricht wurde am 31.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.