Bundestag
Neuer Sportstaatsminister Rauhe will Olympia nach Deutschland holen, AfD kritisiert Benennung

In der Generaldebatte des Bundestags ist unter anderem über die Sportpolitik der Bundesregierung diskutiert worden. Der neue Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Kanzleramt, Rauhe, sagte, er wolle olympische und paralympische Spiele nach Deutschland holen. Als ehemaliger Spitzensportler wisse er, was Sport auslösen könne.

    Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt, spricht in der Generaldebatte im Rahmen der Haushaltsberatungen im Bundestag.
    Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt, spricht in der Generaldebatte im Rahmen der Haushaltsberatungen im Bundestag. (picture alliance / dpa / Christoph Soeder)
    Rauhe betonte, dafür müsse aus der Bewerbung einer Stadt oder einer Region eine gemeinsame deutsche Bewerbung werden, hinter der sich Sport, Wirtschaft, Politik und vor allem die Menschen versammelten. Der AfD-Abgeordnete Schieske kritisierte die Benennung Rauhes zum Staatsminister. Er sei nicht die erste Wahl gewesen, man reiche ihm trotzdem die Hand. Schieske erklärte, die AfD stehe für eine ideologiefreie Sachpolitik, die den Sportlern wirklich nütze. Man wolle die Athletenförderung auf 17,8 Millionen Euro anheben.
    Für Sport und Ehrenamt sieht der Haushaltsplan der Bundesregierung für 2027 Ausgaben in Höhe von rund 400 Millionen Euro vor. Das sind etwa 12 Millionen Euro mehr als im laufenden Jahr. Für die Olympiabewerbung sind insgesamt sechs Millionen Euro eingeplant.
    Diese Nachricht wurde am 09.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.