
Es werde Fachleute verschiedener Disziplinen und Religionen zusammenbringen, erklärte der Lateinische Patriarch von Jerusalem, das Oberhaupt der römisch-katholischen Christen in der Region, Kardinal Pizzaballa, zur Eröffnung. Ziel ist demnach vor allem, die unterschiedlichen Narrative und Auseinandersetzungen über die für Juden, Christen und Muslime wichtige Stadt zu verstehen und - wo nötig - zu korrigieren. Zurzeit würden viele alles ablehnen, was nicht zur eigenen Geschichte und Identität passe. Wenn sich das aufbrechen ließe, so die Idee, entstünde ein besseres Verständnis der Situation, was eines Tages zum Frieden führen könnte.
Jerusalem ist seit Jahrhunderten umkämpft. Zurzeit steht sie im Mittelpunkt des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern.
Diese Nachricht wurde am 08.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
