
Das sogenannte "New Start"-Abkommen war 2010 unterzeichnet worden. Darin hatten sich Washington und Moskau unter anderem dazu verpflichtetet, die Zahl ihrer atomaren Sprengköpfe zu verringern.
Ein NATO-Sprecher rief die Vereinigten Staaten und Russland zur Zurückhaltung und Verantwortung im Nuklearbereich auf. Dies sei von entscheidender Bedeutung für die globale Sicherheit. Der Präsident der Münchner Sicherheitskonferenz, Ischinger, warnte im Deutschlandfunk davor, dass sich ohne Abrüstungsmechanismen weitere Staaten überlegen könnten, sich nuklear zu bewaffnen. Er erwarte, dass die USA nun versuchten, neben Russland auch China in einen neuen Rüstungskontrollmechanismus einzubeziehen. Dem erteilte Peking eine Absage. Außenamtssprecher Lin forderte die USA stattdessen auf, auf den Vorschlag von Russlands Präsident Putin einzugehen, das Abkommen um ein Jahr zu verlängern.
Diese Nachricht wurde am 05.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
