Teil einer Ausstellung
New Yorker Guggenheim Museum jetzt mit Murmelbahn

Die US-Künstlerin Taryn Simon hat ihre Fotoausstellung im New Yorker Guggenheim Museum um eine Murmelbahn ergänzt. Ab sofort rollen regelmäßig bunte Bälle entlang der berühmten schneckenhausförmigen Rotunde des Museums.

    Solomon R. Guggenheim Museum, New York, USA, Nordamerika
    Die schneckenhausförmige Rotunde des New Yorker Guggenheim Museums (picture alliance / imageBROKER / Christian Reister)
    Im obersten Stockwerk des Museums am Central Park in Manhattan können Besucher an einer Kurbel drehen. Daraufhin kullert ein bunter Plastikball durch eine überdachte Holzbahn am Rand des Geländers entlang den Spiralgang hinunter und landet schließlich in einem Sammelbecken. 
    Die 1975 in New York geborene Künstlerin ist für ihre vielfach ausgezeichneten Foto-Reportagen bekannt, die sie schon in Ausstellungen auf der ganzen Welt gezeigt hat. Simons Ausstellung "Father Country I Do Love You" ist die erste große Einzel-Ausstellung einer Fotografin in der berühmten Rotunde. Sie ist bis zum 14. März zu sehen. 
    Gezeigt werden Bilder aus dem Leben und der Arbeit eines US-Bundesagenten und dessen Verwicklung in zahlreiche Vorfälle und Tragödien weltweit. Dabei spielt auch das Leben von Simons Vater eine Rolle - der ebenfalls als Agent gearbeitet hatte, bevor er später eine Spielhalle in New York betrieb. Im Gedenken an ihn baute Simon die Bälle-Bahn in die Ausstellung ein.
    Diese Nachricht wurde am 18.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.