
In dem nordafrikanischen Land sind knapp 25 Millionen Menschen stimmberechtigt. Rund 400 Sitze sind zu vergeben, es bewerben sich mehr als 10.000 Kandidatinnen und Kandidaten.
Im Vorfeld der Abstimmung waren 269 Kandidaten von der Wahl ausgeschlossen worden - darunter Politiker der islamistischen MSP, die im bisherigen Parlament zweitstärkste Kraft war, sowie Anführer und Aktivisten der pro-demokratischen Hirak-Bewegung. Diese hatte 2019 maßgeblich dazu beigetragen, den langjährigen autokratischen Präsidenten Bouteflika aus dem Amt zu drängen. Unter seinem Nachfolger Tebboune wurden die bürgerlichen Freiheiten in Algerien weiter eingeschränkt.
Diese Nachricht wurde am 02.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
