Wiesbaden
Niedrigwasser in Flüssen: Rhein-Anrainer sorgen sich um Binnenschifffahrt und mahnen mehr Investitionen des Bundes an

Mit Blick auf die Einschränkungen für die Fluss-Schifffahrt wegen niedriger Pegelstände in trockenen Sommern haben mehrere Bundesländer mehr Investitionen in Wasserstraßen angemahnt.

    Blick auf den Rhein in Köln, mit trockenen Stellen am Ufer und einem niedrigen Pegelstand
    Der Rhein führte in den vergangenen Wochen an vielen Stellen nur noch extrem wenig Wasser. (IMAGO / Panama Pictures / IMAGO / Christoph Hardt)
    Sie blieben weit hinter einer bedarfsgerechten Erhaltung zurück, während Straße und Schiene regelmäßig im Mittelpunkt der verkehrspolitischen Debatte stünden, kritisieren Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Vertreter der Landesregierungen hatten sich zur Länderkonferenz Rhein in Wiesbaden getroffen. Es müsse auch darum gehen, Flotten von Binnenschiffen zu fördern, die auch bei extremem Niedrigwasser zuverlässig und wirtschaftlich fahren könnten. Leistungsfähige Binnenhäfen und ein zuverlässiger Gütertransport auf dem Rhein seien von herausragender Bedeutung für die Versorgung der Industriestandorte.
    Diese Nachricht wurde am 05.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.