
Mehrere vermutlich ballistische Kurzstrecken-Flugköper seien von der Ostküste aus in Richtung Meer gefeuert worden und im Wasser niedergegangen, hieß es. In Seoul wurde die Vermutung laut, das Regime in Pjöngjang habe die Starts bewusst unmittelbar vor Beginn der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten durchgeführt. Die USA selbst teilten mit, sie stünden mit den beiden verbündeten Staaten sowie weiteren Partnern in der Region in einem engen Austausch über die Vorgänge.
Nordkorea sind Starts oder Tests von ballistischen Raketen jeglicher Reichweite durch UNO-Beschlüsse untersagt. Es herrscht unter anderem die Sorge, dass sie mit Atomsprengköpfen ausgerüstet werden könnten. Erst in der vergangene Woche hatte Nordkorea eine Interkontinentalrakete getestet.
Diese Nachricht wurde am 05.11.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.