
Auf der Inselgruppe Spitzbergen verzeichneten die Behörden mehr als ein Dutzend Fälle. Die hohe Zahl der verendeten Tiere sei für die Sommersaison äußerst ungewöhnlich, erklärte das Büro des regionalen Gouverneurs. Die Tiere seien in der kräftigsten und fruchtbarsten Phase ihres Lebens gewesen.
Das Norwegische Institut für Naturforschung erklärte, es gebe keine eindeutigen Hinweise und auch keine Hypothese.
Die Behörden riefen die Öffentlichkeit dazu auf, weitere Funde von Tierkadavern zu melden.
Auf der Inselgruppe Spitzbergen leben rund 22.000 Rentiere – das ist siebenmal so viel wie die Einwohnerzahl.
Diese Nachricht wurde am 06.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
