Bericht
Nur noch 43,5 Prozent der Deutschen leben in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus

In Deutschland leben weniger als die Hälfte der Menschen in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus.

    Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften im Rohbau.
    Die Eigenheimquote ist in Deutschland europaweit am niedrigsten. (picture alliance / dpa / Horst Ossinger)
    Die Eigentumsquote liegt laut einer Studie des Pestel-Instituts bei 43,5 Prozent und ist damit so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr. Deutschland liegt im europäischen Vergleich auf dem letzten Platz, wie die "Augsburger Allgemeine" berichtete. Der Leiter des Pestel-Instituts, Günther, sagte der Zeitung, Hauptgründe seien hohe Baukosten, gestiegene Zinsen und die Wohnbaupolitik der letzten Jahre. Vor allem junge Menschen könnten den Wunsch vom selbst genutzten Eigentum kaum noch umsetzen. Günther verwies etwa auf die Streichung des sogenannten Baukindergelds vor fünf Jahren.
    Die "Augsburger Allgemeine" berichtet auch, dass die Abschaffung des Baukindergelds den Staat mehr Geld gekostet als eingebracht habe. Die Förderung für Familien mit Kindern habe die Bautätigkeit gesteigert und Steuermehreinnahmen erbracht.
    Diese Nachricht wurde am 14.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.