Zwischenwahlen in den USA
Oberstes Gericht spricht neben Kandidaten auch Parteien Recht auf preisreduzierte Fernsehwerbung zu

Das Oberste Gericht der USA hat eine grundsätzliche Entscheidung zu Wahlwerbespots im Fernsehen getroffen.

    Außenansicht des U.S. Supreme Court: ein großes, weißes Gerichtsgebäude mit vielen Säulen und einer US-Flagge davor
    Der Supreme Court in Washinton, das Oberste Gericht der USA (picture alliance / Associated Press / Jose Luis Magana)
    Die Richter in Washington legten fest, dass nicht nur einzelne Kandidaten ein Recht auf preisreduzierte Werbespots haben, sondern auch die Parteien. Das Oberste Gericht gab damit einer Berufung der Republikaner statt, die in einer niedrigeren Instanz noch gescheitert waren.
    Ein Bundesgesetz in den USA regelt, dass die Fernsehsender günstige Preise für Wahlwerbung von politischen Kandidatinnen und Kandidaten anbieten müssen. Die US-Kommunikationsbehörde hatte die Regel gelockert, wogegen die Demokraten vor Gericht zogen und zunächst gewannen. Dieses Urteil wurde nun vom Obersten Gerichtshof in Washington kassiert.
    Diese Nachricht wurde am 04.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.