
Nach Ansicht der Richter verstoßen die Verbote in Idaho und West Virginia weder gegen die Verfassung noch gegen ein Bundesgesetz, das Geschlechterdiskriminierung im Bildungswesen verbietet. Beide Staaten werden von Republikanern regiert. Das mehrheitlich konservativ besetzte Gericht hatte bereits im vergangenen Jahr Urteile zum Nachteil von Transgender-Personen gefällt.
Unklar ist, wie sich der neue Richterspruch auf die Gesetzgebung in demokratisch regierten Bundesstaaten wie Kalifornien oder Connecticut auswirkt. Dort ist es Transgender-Athleten erlaubt, entsprechend ihrer Geschlechtsidentität an Wettkämpfen teilzunehmen. Dagegen sind bereits mehrere Klagen anhängig.
Diese Nachricht wurde am 30.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
