Interview der Woche
Ökonom Edenhofer bringt nach Urteil zum Klimafonds höheren CO2-Preis ins Gespräch

Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Edenhofer, bringt nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klima- und Transformationsfonds einen höheren CO2-Preis ins Gespräch.

21.11.2023
    Ottmar Edenhofer mit Anzug, Hemd und Krawatte vor schwarzem Hintergrund. In der Hand hält er ein Mikrofon.
    Ottmar Edenhofer ist Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung - und wirbt schon länger für eine höhere CO₂-Bepreisung. (imago / IPON)
    Das sei eine Möglichkeit, um Geldausfälle zu kompensieren, sagte Edenhofer im Interview der Woche des Deutschlandfunks. Allerdings sei es wichtig, die Kosten, die den Bürgern durch den Klimaschutz entstünden, zu kompensieren. Es sei ein schweres Versäumnis, dass die Bundesregierung das angekündigte und im Koalitionsvertrag vereinbarte Klimageld noch nicht umgesetzt habe. Ohne eine Rückerstattung belaste auch ein höherer CO2-Preis einkommensschwache Haushalte überproportional.

    Edenhofer regte als weitere Maßnahme den Abbau klimaschädlicher Subventionen für fossile Energieträger an. Das sei dringend geboten und notwendig und könne ein zusätzlicher Hebel gegen Finanzierungsengpässe sein.