Künstliche Intelligenz
Ökonomen warnen: Europa ist auf rasante KI-Entwicklung nicht vorbereitet

Für einen Übergang in ein Zeitalter mit Künstlicher Intelligenz und tiefgreifenden Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft haben Ökonomen von politischen Entscheidern mehr Mut gefordert.

    Roboterfigur auf einem Warnschild mit Aufschrift Künstliche Intelligenz (Symbolbild)
    Laut Ökonomen ist Europa auf rasante KI-Entwicklung nicht vorbereitet. (picture alliance / CHROMORANGE / Christian Ohde)
    In einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" konstatieren ifo-Präsident Fuest und die Vorsitzende des Sachverständigenrats, Schnitzer, dass Europa auf dieses Szenario nicht vorbereitet sei. Allerdings könnte Deutschland seine industrielle Fertigungskapazität nutzen, um transformative KI in reale Wertschöpfung zu übersetzen. Die beiden Ökonomen schlagen deshalb die Gründung einer Lieferketten-Allianz mit Frankreich und den Niederlanden etwa im Bereich KI-Chips vor sowie den Ausbau des deutschen KI-Sicherheitsinstituts zu einem Forschungs- und Beratungsinstitut. Auch sollte ein KI-Berater mit direktem Zugang zum Bundeskanzler technische Erkenntnisse unmittelbar in politische Konsequenzen übersetzen. Ein KI-Beschleunigungsgesetz könnte zudem den schnellen Bau von Rechenzentren ermöglichen.
    Diese Nachricht wurde am 17.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.