Debatte über Immobilienkonzerne
Ökonomin Grimm warnt vor Berlin-Wahl vor "Enteignungsfantasien"

Angesichts von Forderungen nach der Enteignung von Immobilienkonzernen hat die Wirtschaftsweise Grimm vor negativen Folgen gewarnt.

    Eine Frau mit brauner Kurzhaarfrisur und Brille redet auf eine Pressekonferenz. Es ist die Ökonomin Veronika Grimm.
    Die Ökonomin und Wirtschaftsweise Veronika Grimm kritisiert Pläne zur Enteignung von Immobilienkonzernen. (picture alliance / IPON / Stefan Boness)
    Wenn im Wahlkampf vor der Abstimmung für das Berliner Abgeordnetenhaus "Enteignungsfantasien" um sich griffen, schade dies der Wirtschaft, sagte die Sachverständige zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Angesichst solcher Debatten würden Unternehmen und Hochqualifizierte ihre Tätigkeiten ins Ausland verlagern. Grimm kritisierte, gerade in Berlin sollten die Erfahrungen mit dem Sozialismus doch noch nicht völlig verblasst sein.
    In der Hauptstadt macht die Linkspartei die Enteignung von Immobilienkonzernen zur Bedingung für eine Regierungsbeteiligung nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus am 20. September. Umfragen zufolge könnte die Linke stärkste Kraft werden.
    Diese Nachricht wurde am 16.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.