On Stage 

Band Partiet aus SchwedenPolitischer Party-Reggae

Zwei Männer und eine Frau in dunklen Anzügen mit roter Krawatte stehen auf einer Bühne und spielen verschiedene Blasinstrumente. (Matthias Kimpel)

Modern Roots Reggae und aktuelle Politik, eine Prise Humor, etwas Ska, Hip-hop und die schwedische Sprache: Die Band Partiet protestiert seit fast zehn Jahren gegen Rassismus, Homophobie und Vorurteile und für Gleichberechtigung.

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Richie Arndt & Band feat. Lisa MillsVon Ostwestfalen nach Mississippi

Ein Mann, der blaues Jackett trägt, steht auf einer Bühne und singt in ein Mikrofon (Helge Nickel)

Auch in Ostwestfalen kann man den Blues haben: Richie Arndt ist seit Langem feste Größe der deutschen Szene. Beim Konzert in Eutin kam zeitweise seine US-amerikanische Kollegin Lisa Mills auf die Bühne: ein Auftritt internationalen Formats.

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Fantastic Negrito & Band„Als wäre ich ein Alien“

Ein Mann mit kahlen Schläfen und hochgeflochtenen Zöpfen trägt ein blaues Jacket mit goldener Stickerei und singt in ein Mikrofon. (Peter Bernsmann )

Es war ein ungewöhnlicher Auftritt, den der Grammy-Gewinner Fantastic Negrito mit seiner Band hinlegte, auch für den Künstler selbst: "Zuerst haben die Zuschauer mich angestarrt, als wäre ich ein Alien”, sagte er später. Doch bald zog diese eigenwillige Mischung aus Funk, Soul und etwas Travestie alle in den Bann.

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Sängerin Luedji LunaStolze Stimme

Eine junge Frau mit Rasta-Zöpfen tanzt mit geschlossenen Augen und erhobenen Armen auf einer Bühne in blauem Scheinwerferlicht. (Matthias Kimpel)

In ihrer Musik feiert Sängerin Luedji Luna die afrobrasilianische Kultur: mit einer Mischung aus Kongo-Rhythmen, Candomblé-Perkussion, Jazz und Musica Popular Brasileira. In ihren Texten macht die 32-Jährige auch ihre feministische und antirassistische Perspektive deutlich.

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Norwegische Band MotorpsychoPsychedelisch mäandernd durch Zeit und Raum

Ein Mann mit langen grauen Haaren spielt auf einer Bühne Gitarre. (Thomas von der Heiden)

Lange Jams, Mellotron, Moog-Orgien - die norwegische Band Motorpsycho dreht im letzten Teil des Leipziger Konzerts nochmal mächtig auf. Doch der Schluß gerät ganz feinfühlig. Beim Titel "Fool's gold" blendet die Band sich selbst aus. Diese spacige Zeitreise endet: mucksmäuschenstill.

Norwegische Band MotorpsychoPsychedelisch mäandernd durch Zeit und Raum

Motorpsycho stehen auf einer Bühne und machen Musik. (Thomas von der Heiden)

Teil Zwei der gut dreistündigen Show der norwegischen Band Motorpsycho: Wir beamen mitten hinein in einen interstellaren Kampf zwischen Schlagzeug-Arithmetik, verrückten Bassgrooves und spacig-verträumten Attacken von Moog-Synthesizer und Mellotron.

Norwegische Band MotorpsychoPsychedelisch mäandernd durch Zeit und Raum

Zwei Männer mit E-Gitarren stehen vor ihren Verstärkern auf einer Bühne, im Scheinwerferlicht ist auch Nebel zu sehen. (Thomas van der Heiden)

Schwer zu sagen, in welchem Genre sich die Band Motorpsycho bewegt – die Frage ist eher: In welchem nicht? Beim Leipziger Konzert der vier Norweger wurde offenbar, wie sehr diese Formation in der Lage ist, musikalisch durch Raum und Zeit zu mäandern. Einzigartig!

Singer-Songwriter Xavier RuddNachhaltige Erfolgswelle

Zwei Männer stehen auf einer Bühne, der linke spielt E-Gitarre, der rechte einen fünfsaitigen E-Bass. (Norman Gadiel)

Rock, Reggae, Blues, Dub, tiefgründige Texte: All das vereint der australische Singer-Songwriter Xavier Rudd in seiner Musik. Bei seinen Konzerten strahlt die Lebensenergie des surfenden Australiers auf das Publikum ab.

Ensemble The SephardicsSepharad goes Avantgarde

Eine Frau mit dunklen Haaren steht in schwarzem Kleid und mit Mikrofon in der Hand vorne am Bühnenrand und singt, dahinter sitzen drei Männer. (Silvia Hauptmann)

Im Ensemble The Sephardics setzen sich die Sängerin Manuela Weichenrieder und der Cellist Ludger Schmidt mit sephardischem Liedgut auseinander, der Musik der Nachfahren jüdischer Menschen von der iberischen Halbinsel. Sie verbinden Sprechgesang und Klanggemälde, schmerzvoll gedehnte Vokalisen und Free-Jazz-Energie.

Luther Allison & BandComeback nach 20 Jahren

Ein Mann im gemustertem Hemd steht auf einer Bühne (imago images / BRIGANI-ART)

1994 war ein gutes Jahr für den Bluessänger und -gitarristen Luther Allison: Zuerst der Vertrag mit dem führenden Blues-Label Alligator Records, dann verhalf ihm sein Album "Soul Fixin' Man" zum Comeback in den USA. Mit diesem Erfolg im Rücken stellte er dieses Album auch seinem europäischen Publikum vor.

Stu Larsen & Natsuki KuraiMagische Momente

Zwei Männer stehen auf einer ausgeleuteten Bühne und machen Musik (imago stock&people/Zuma Press)

Stu Larsens Songs sind magische Kleinode, die er singend und mit seiner Akustikgitarre präsentiert – unterstützt von den entrückten Klanglandschaften aus Natsuki Kurais Mundharmonika: Weltklasse! Dabei verdanken wir dieses magische Duo einem zufälligen Zusammentreffen.

Kanadische Band Cowboy JunkiesAlternative Country und Weltschmerz

„Fröhliche Stücke? Haben wir nicht allzu viele”, sagt Margo Timmins, die Frontfrau der Cowboy Junkies. Vor allem in den Stücken vom neuen Album ,All That Reckoning’ rechnet die kanadische Band mit den furchtbaren Dingen ab, die Menschen einander und der Welt antun können. Und davon sangen sie auch in Rudolstadt.

US-Band Southern Avenue Routiniertes Debüt

Eine rothaarige Sängerin und drei Männer stehen auf einer Bühne. Die Frau lehnt sich beim Singen zurück. Gitarrist, Bassist und Hammondspieler blicken auf die Instrumente. (Peter Bernsmann/Stagepixel.de)

Die Band Southern Avenue ist mit groovenden Sound zwischen Gospel, R'n'B und Blues beim Label Stax in ihrer Heimatstadt Memphis unter Vertrag - und gut aufgehoben, denn sie führen dessen Tradition weiter. Beim Bluesfestival Schöppingen spielte das Quintett ein mitreißendes Deutschlanddebüt.

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Indie-Rockband MadrugadaErwacht aus der Trauer

Drei Männer stehen auf einer orange ausgeleuchteten Bühne (Thomas von der Heiden)

Nach zehn Jahren Pause erlöst die norwegische Band Madrugada die Fans und geht wieder auf Tour. Die Songs bauen sich gemächlich auf und münden in opulentem Soundgewitter. Ihren Nektar bezieht die Musik allerdings aus der tiefen Stimme von Sänger Sivert Høyem.

Tedeschi Trucks Band„Let's go get stoned“

Derek Trucks und Susan Tedeschi stehen mit mehreren Musikern auf einer Bühne und spielen Gitarre (Gernot Mangold)

Das gut zweieinhalbstündige Bochumer Konzert der Tedeschi Trucks Band endete mit einer wilden Jam und einem Titel, den Joe Cocker 1969 auf der Bühne des Woodstock-Festivals sang: "Let’s go get stoned". Ob die Zuschauerinnen und Zuschauer dieser Aufforderung folgten, ist nicht überliefert. Ein guter Abend war es auch so.

Tedeschi Trucks BandElegisches Spielgefühl

Derek Trucks und Susan Tedeschi stehen auf einer Bühne und spielen Gitarre (Gernot Mangold)

Wohl kaum eine Formation verbindet Gefühl und instrumentales Können auf diesem Niveau wie die Tedeschi Trucks Band um Gitarrist Derek Trucks und Sängerin Susan Tedeschi. Die Band kam auf die Bühne und fand sofort zu ihrem Sound. Zweieinhalb Stunden voller Spielfreude und Gefühl.

The Ragtime RumoursPreisgekrönt, originell, unterhaltsam

Im Vordergrund stehen zwei Männer an Gitarren, dahinter spielt eine Frau Kontrabaß. (Helge Nickel)

Beim niederländischen Quartett Ragtime Rumours ist es fast egal, wer an welchem Instrument steht. Die Vier tauschen munter ihre Instrumente untereinander. Beim Bluesfest Eutin boten die Niederländer einen mitreißenden Auftritt, der enormes Tempo und Schwung hatte. Und musikalischen Anspruch.

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The Ragtime RumoursMusikalische Gerüchteküche

Vier Personen stehen auf einer Bühne und machen Musik. (Helge Nickel)

Das Quartett The Ragtime Rumours spielt im groovenden Partybeat Musik, die entfernt an Ragtime erinnert - aber einen charmanten Witz der Neuzeit transportiert, samt Kontrabass, Waschbrett oder Kazoo. Rag ’n’ Roll nennen sie das Ganze selbst.

Musikfest Bremen 2018Richard Bona Group

Richard Bona bei einer Bühnen-Performance (imago stock&people)

Seine Musik vereint Jazz-Funk mit den Melodien und Rhythmen Westafrikas. Berühmt für seine atemberaubende Virtuosität auf dem E-Bass, ist Richard Bona als Sänger, aber auch ein Geschichtenerzähler par excellence, eine Art moderner Griot.

"Pardis“ - "Paradies"Hamid Motebassem Ensemble & Thüringer Symphoniker

Unter einer Kirchenorgel sitzen Musiker auf einer Bühne. (Jörg Wolf)

Der Komponist und Lautenspieler Hamid Motebassem wuchs im Iran auf - auch mit europäischer klassischer Musik. Für das Rudolstadt Festival 2019 komponierte er auf Basis von Gedichten persischer Autoren das Auftragswerk "Pardis" für Gesang, Streichorchester, Holzbläser und iranische Instrumente.

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