
Die AfD betonte, gerade vor dem Hintergrund der weiterhin bestehenden Probleme auf dem Wohnungsmarkt und bei den Mietkosten müsse das Wohngeld in der bestehenden Form weitergeführt werden. Die Grünen warnten, Menschen, die sich trotz Arbeit die Miete kaum leisten könnten, werde die Sicherheit genommen. Die Linken führten aus, Betroffenen drohten Mietrückstände, Kündigung und schließlich Wohnungsverlust.
Bauministerin Hubertz verteidigte die geplanten Kürzungen. Der Bundeshaushalt stehe kurzfristig unter massivem Konsolidierungsdruck, sagte die SPD-Politikerin. Die Mittel ihres Ministeriums seien überwiegend für langfristige Investitionen gebunden. Der Fokus liege auf Bauen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das Wohngeld sei der einzige Posten, bei dem Einsparungen erbracht werden könnten. Ende 2025 bezogen rund 1,3 Millionen Haushalte Wohngeld.
Diese Nachricht wurde am 09.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







