Entlastung bei Spritpreisen
Opposition und Sozialverbände kritisieren geplante Maßnahmen der Bundesregierung

Die Pläne der Bundesregierung zur Entlastung der Bürger angesichts der hohen Kraftstoffpreise stoßen bei Sozialverbänden sowie der Opposition auf Kritik.

    Das Bild zeigt mehrere Zapfsäulen an einer Tankstelle. Im Vordergrund sind vier Zapfpistolen zu sehen, daneben weitere unscharf im Hintergrund.
    Die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung zur Entlastung der Bürger angesichts der hohen Spritpreise stoßen auf Kritik. (Imago / HMB-Media / Marco Bader)
    Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Audretsch, erklärte, mit einer Neuauflage des Tankrabatts lande das Geld in den Taschen der Ölkonzerne. Stattdessen müsse es direkt an die Menschen ausgezahlt werden, die es tatsächlich brauchten, sagte Audretsch im Deutschlandfunk. Die Sozialverbände VdK und SoVD sprachen von einer teuren Gießkannenlösung. Der Tankrabatt entlaste auch Menschen, die keine Unterstützung benötigten. Stattdessen müssten zielgerichtet Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen entlastet werden. Der Bauernverband und Vertreter der Logistikbranche begrüßten dagegen die Pläne.
    Diese Nachricht wurde am 19.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.