Der Energiepolitiker der Grünen, Kellner, bezeichnete die Beschlüsse in der "Rheinischen Post" als schlechte Idee. Statt eines Tankrabatts und Spritpreisdeckels brauche es eine Direktzahlung. Niemand wisse, ob die Senkung ankomme. Die Fraktionsvorsitzende der Linken, Reichinnek, kritisierte, der Spritpreisdeckel komme zu spät. Die Sozialverbände VdK und SoVD sprachen von einer Gießkannenlösung. Es müssten vielmehr zielgerichtet Haushalte mit kleinem und mittleren Einkommen entlastet werden. Der Bauernverband und Vertreter der Logistikbranche dagegen begrüßten die Pläne.
Die Bundesregierung will die Kraftstoffpreise in zwei Schritten senken. Von Oktober bis Jahresende sollen Benzin und Diesel um 17 Cent pro Liter billiger werden. Zusätzlich zum Tankrabatt soll zum 1. Januar ein Spritpreisdeckel eingeführt werden. Bundeswirtschaftsministerin Reiche sagte die Maßnahmen würden sowohl Familien als auch Handwerk, Mittelstand und Industrie unterstützen.
Diese Nachricht wurde am 19.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
