Perspektivwechsel
Ostdeutsche Grüne fordern neue Sichtweise: "Protagonisten mutiger Neuanfänge"

Die Grünen werben für mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung für Leistungen Ostdeutscher.

    Grünes Parteilogo.
    Grünes Parteilogo. (picture alliance / dpa / Friso Gentsch)
    Das geht aus einem Papier der Ost-AG der Bundestagsfraktion der Partei hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Darin heißt es, Ostdeutschland sei Vorreiter für den Umgang mit regionalen Umbrüchen und Protagonist mutiger Neuanfänge. Diese Perspektive finde in der öffentlichen Debatte zu wenig Platz. Die Ostdeutschen würden pauschal als missmutige Personen dargestellt, die die Vergangenheit in der DDR verherrlichten, undankbar seien für all die westlichen Wohltaten nach der Vereinigung und nun auch noch das Falsche wählten. Konkret fordern die Autoren, Ostdeutschland als Standort für klimaneutrale Technologien und deren Erforschung auszubauen.
    Zur Ost-AG der Grünen-Fraktion gehören unter anderem die frühere Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Göring-Eckardt, und die frühere Umweltministerin Lemke.
    Diese Nachricht wurde am 30.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.