
Bei einem Treffen in Gera verständigten sie sich auf gemeinsame Positionen gegenüber dem Bund. Gerade in den ostdeutschen Flächenländern gelte es, die Abkopplung ganzer Regionen zu verhindern, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Die Verkehrsministerin von Sachsen-Anhalt, Hüskens, kritisierte, dass sich Ausbau von Strecken zu sehr auf Metropolen und Ballungsräume konzentriere. Die ostdeutschen Länder seien jedoch zumeist ländlich geprägt. Der parteilose Infrastrukturminister von Mecklenburg-Vorpommern, Blank, sagte, mehr Wettbewerb im Fernverkehr dürfe nicht dazu führen, dass sein Bundesland Fernverkehrshalte verliere oder das Nahverkehrsangebot eingeschränkt werde. Deswegen müsse der Bund mehr finanzielle Mittel bereit stellen und mit einer Reform der Trassenpreise langfristige Planungssicherheit schaffen.
Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
