Angaben von Rebellen
Ostkongo: Mehr als 200 Tote bei Unglück in Coltan-Mine

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind bei ‍einem Grubenunglück nach Angaben von Rebellen mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen.

    Ein Milizionär der M23-Rebellengruppe steht an den Coltan-Gruben in Rubaya. Im Hintergrund stehen Menschen. Am Horizont sind die Lagerstätten von Coltan-Erz, das im Tagebau gefördert wird.
    Coltan-Gruben in Rubaya (Aufnahme vom März 2025) (AFP / CAMILLE LAFFONT)
    Der Vorfall in der Coltan-Mine nahe Rubaya in der Provinz Nord-Kivu ereignete sich bereits am Mittwoch, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Einzelheiten wurden nicht bekannt. In Rubaya werden rund 15 Prozent des weltweiten Coltans gefördert. Aus dem Erz wird Tantal gewonnen, das unter anderem für Mobiltelefone, Computer und Gasturbinen benötigt wird.
    Seit 2024 steht das rohstoffreiche Gebiet unter Kontrolle der Rebellengruppe M23. Die UNO wirft den Aufständischen vor, mit den Einnahmen aus dem Verkauf der Rohstoffe ihren Aufstand zu ​finanzieren.
    Diese Nachricht wurde am 31.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.