Sicherheitspolitik
Ostsee-Staaten gründen Taskforce gegen Drohnen-Angriffe

Die Anrainerstaaten der Ostsee gründen eine gemeinsame Taskforce, um ‌ihre Reaktionen auf hybride Angriffe zu ⁠beschleunigen und besser zu koordinieren. Das teilte Bundesinnenminister Dobrindt mit. Er äußerte sich nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen und der irischen EU-Ratspräsidentschaft in Flensburg.

    Innenminister Dobrindt, Christoph de Vries, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Inneren, und weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Baltic Sea Security Summit, zu Beginn der Konferenz im Hauptgebäude der Marineschule Mürwik.
    Innenminister Dorbrindt trifft seine Amtskollegen aus den Ostsee-Ainrainerstaaten. (picture alliance / dpa / Christian Charisius)
    Die geplante Taskforce soll auf Ebene der Staatssekretäre eingerichtet werden. Dobrindt sagte, man müsse mit Klarheit und Konsequenz auf hybride Bedrohungen antworten. Er verwies auf den versuchten Anschlag mit einer Sprengstoffdrohne ⁠auf den Flughafen Leipzig/Halle.
    Laut dem Minister wurde ein weiteres Treffen vereinbart, das sich ausschließlich mit der sogenannten russischen Schattenflotte befassen soll. Es wird vermutet, dass deren Schiffe Startplätze für ⁠Drohnen sein könnten.
    Diese Nachricht wurde am 29.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.