Weltwetterorganisation
Ozonloch über der Antarktis so klein wie selten

Das Ozonloch über der Antarktis ist erneut kleiner geworden. Nach Angaben der Weltwetterorganisation (WMO) könnte sich die Ozonschicht in den nächsten Jahrzehnten vollständig erholen.

    Ein Eisberg in der Antarktis.
    Das Ozonloch über der Antarktis bildet sich langsam zurück. (IMAGO/Panthermedia/hecke via imago-images.de)
    Wie die WMO berichtet, war 2025 das zweite Jahr in Folge, in dem sowohl die horizontale Ausdehnung als auch die vertikale Tiefe des Ozonlochs deutlich unter dem Durchschnitt der Jahre 1990 bis 2010 lagen. 
    Laut WMO erholt sich die Ozonschicht seit dem Jahr 2000. Man könne davon ausgehen, dass sie sich innerhalb weniger Jahrzehnte vollständig regenerieren werde, sagte die Chefin der Organisation, Celeste Saulo, zum Welt-Ozon-Tag. 
    Sie sprach von einem Erfolg, der auf das Montrealer Protokoll von 1987 zurückzuführen sei. Auf dieser Basis wurden schädliche Stoffe wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) schrittweise verboten. Diese hatten das 1985 erstmals beschriebene Loch über der Antarktis verursacht. Die Substanzen wurden unter anderem in Kühlanlagen und Löschschäumen eingesetzt.
    Die Ozonschicht ist wichtig, weil sie Menschen und die Erde vor gefährlichen UV-Strahlen der Sonne schützt. Diese können zum Beispiel Hautkrebs verursachen.
    Diese Nachricht wurde am 16.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.