Schifffahrt
Panamakanalbehörde reduziert wegen El Niño Anzahl der täglich erlaubten Schiffe

Der Schiffsverkehr durch den Panamakanal wird schrittweise verringert. Wegen des Klimaphänomens El Niño und der damit verbundenen Trockenheit wird die Zahl der Schiffe, die die Wasserstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik durchqueren dürfen, bis Mitte September von 36 auf 32 pro Tag gesenkt.

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    Ein Containerschiff passiert den Panamakanal bei den Pedro Miguel-Schleusen (picture alliance / dpa / Alejandro Bolivar)
    Die Panamakanalbehörde nannte als Grund für die Entscheidung die niedrigen Wasserstände in den beiden Stauseen, aus denen die Schleusen des Kanals gespeist werden. Panama hat wegen El Niño den landesweiten Notstand ausgerufen. Das Wetterphänomen entwickelt sich alle zwei bis sieben Jahre über dem Pazifik und sorgt weltweit für Veränderungen bei Wind, Luftdruck und Niederschlag sowie für höhere Temperaturen. In diesem Jahr wird eine besonders starke Ausprägung erwartet. Mittelamerika leidet schon jetzt unter einer Dürre. Auch Honduras und El Salvador haben deshalb den Notstand ausgerufen.
    Über den Panamakanal werden fünf Prozent des weltweiten Seehandels und rund 40 Prozent des US-Containerverkehrs abgewickelt.
    Diese Nachricht wurde am 05.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.