
Vor dem Hintergrund der aktuellen Schwankungen werde der Börsengang erst bei wieder besseren Marktbedingungen fortgesetzt, teilte das Unternehmen mit. Zuvor hatte die "Financial Times" berichtet, die Eigentümer hätten Probleme, Investoren von der geplanten Bewertung von mehr als 12 Milliarden Euro zu überzeugen. Zuletzt hatte sich das Umfeld für Rüstungsaktien an der Börse eingetrübt.
Die Aktien des Herstellers des Kampfpanzers Leopard 2 und der Panzerhaubitze 2000 sollten im Rahmen einer Doppelnotierung Mitte des Monats an den Börsen in Frankfurt und Paris platziert werden.
KNDS entstand 2015 durch die Fusion von Krauss-Maffei Wegmann und dem französischen Unternehmen Nexter. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro.
Diese Nachricht wurde am 02.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
