Atomare Abrüstung
Papst fordert Fortsetzung des "New Start"-Vertrags

Papst Leo XIV. hat die USA und Russland aufgefordert, den bis morgen gültigen Atom-Abrüstungsvertrag "New Start" nicht auslaufen zu lassen, ohne dass es ein Folgeabkommen gibt.

    3D-Illustration: Nuklearsprengköpfe in zwei Reihen
    Russland warnt die USA davor, keinen Nachfolge-"New-Start"-Vertrag aufzusetzen (Archivbild). (IMAGO / Panthermedia / Destina)
    Das Oberhaupt der katholischen Kirche sagte in Rom, die aktuelle Situation erfordere, dass alles getan werde, um einen neuen Rüstungswettlauf zu verhindern. Dieser würde den Frieden zwischen den Nationen weiter gefährden.
    Das "New Start"-Abkommen wurde 2010 geschlossen. Es begrenzt die Zahl der in Russland und den USA stationierten strategischen Atomsprengköpfe auf ​jeweils 1.550. Sicherheitsexperten warnen, mit Auslaufen würden erstmals seit mehr als 50 Jahren keinerlei vertragliche Beschränkungen mehr für die Atomarsenale der beiden Staaten gelten. Russland hat vorgeschlagen, den Vertrag um ein Jahr zu verlängern, dies aber an Bedingungen geknüpft.
    Diese Nachricht wurde am 04.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.