
Eskalierende Konflikte und Polarisierung drängten die Welt in eine tiefgehende geistige und kulturelle Krise, sagte das Oberhaupt der Römisch-Katholischen Kirche. Die wegen der russischen Bedrohung gestiegenen europäischen Rüstungsausgaben nannte der Papst besorgniserregend und forderte mehr Hilfe für Migranten.
Im Rahmen seiner einwöchigen Spanienreise wird Papst Leo unter anderem auf den Kanaren erwartet, wo in den vergangenen Jahren viele Bootsflüchtlinge aus Westafrika angekommen sind. Außerdem ist ein Treffen mit spanischen Missbrauchsopfern geplant. Vor der Vatikanbotschaft in Madrid hielten Opfervertreter einen stummen Protest ab, um ihre Unzufriedenheit mit Leo zum Ausdruck zu bringen.
Diese Nachricht wurde am 08.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
