
Die regierende Partei kam laut Wahlnachbefragungen des staatlichen russischen Meinungsforschungsinstituts Wziom auf 49,4 Prozent der Stimmen, wie Agenturen in Moskau berichteten. Zur Wahl der Duma waren nur kremlnahe Parteien zugelassen.
Erstmals wurde auch in den von Russland besetzten ukrainischen Regionen Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson abgestimmt. Nach Angaben der ukrainischen Menschenrechtsorganisation Donbas SOS wurden die Einwohner zur Teilnahme an der Wahl gedrängt.
Die EU-Kommission kritisierte die systematische Unterdrückung der Opposition. Zudem verurteilte sie die Durchführung der Wahl auf besetztem ukrainischen Territorium als völkerrechtswidrig.
Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
