
Millionen von Praxiskontakten würden entfallen, wenn Patienten nicht jedes Quartal erneut ein Rezept für langfristig einzunehmende Medikamente abholen müssten, kritisierte Stiftungsvorstand Brysch gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur. Die rechtliche Grundlage dafür habe bereits der ehemalige Bundesgesundheitsminister Lauterbach angestoßen, das Gesetz sei bislang allerdings nicht umgesetzt worden. Der Verdacht liege nahe, dass Ärzte nicht auf Einnahmen aus eigentlich unnötigen Patientenkontakten verzichten wollten, kritisierte Brysch. Er forderte Gesundheitsministerin Warken auf, in die stockenden Verhandlungen zwischen Krankenkassen und Ärzteschaft über die finanzielle Ausgestaltung des Gesetzes einzugreifen.
Diese Nachricht wurde am 01.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
