Abschöpfen von Daten
Peking weist US-Vorwürfe gegen chinesische KI-Firmen zurück

Die chinesische Regierung hat Vorwürfe aus den USA gegen KI-Unternehmen wie Deepseek zurückgewiesen.

    Das Logo des chinesischen KI-Modells Kimi K3 ist auf einem Smartphone-Bildschirm zu sehen. Im Hintergrund der Schriftzug des Entwicklers Moonshot AI.
    Die US-Vorwürfe richten sich auch gegen den Entwickler des chinesischen KI-Modells Kimi K3. (IMAGO / VCG)
    Eine Sprecherin des Außenministeriums in Peking sprach von falschen Anschuldigungen. Chinas Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz seien das Ergebnis einer hochgradigen wissenschaftlichen und technologischen Selbstständigkeit.
    In den USA hatten die Bundespolizei FBI, die Nationale Sicherheitsbehörde NSA und die Agentur für Cybersicherheit erklärt, chinesische Firmen würden für das Training ihrer KI-Modelle systematisch Daten bei amerikanischen Anbietern abschöpfen. Der Fachbegriff hierfür lautet Destillation. Vereinfacht gesagt wird dabei die eigene Künstliche Intelligenz mit Ergebnissen der Konkurrenz trainiert, etwa um ‌Entwicklungskosten zu senken. Die Vorwürfe richteten sich gegen Unternehmen wie Deepseek, Moonshot AI und Alibaba. Betroffen seien die US-Anbieter OpenAI, Anthropic, Google und xAI.
    Diese Nachricht wurde am 09.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.