Präsidentschafts-Stichwahl
Peru: Wahlbehörde bestätigt knappen Sieg Fujimoris

In Peru hat die Wahlbehörde den knappen Sieg der rechtsgerichteten Politikerin Fujimori bei der Präsidentschaftswahl endgültig bestätigt.

    Keiko Fujimori hält ein Mikrofon in der Hand. Sie ist in den Farben rot und weiß gekleidet und steht erhöht. Hinter ihr sind viele Menschen, viele Flaggen in rot und weiß und roter Rauch.
    Knappe Siegerin: Keiko Fujimori - hier bei einer Wahlkampfveranstaltung. (Rodrigo Abd / AP / dpa )
    Sie habe gut 50,1 Prozent der Stimmen erhalten, hieß es in einer Mitteilung. Auf den linksgerichteten Kandidaten ‌Sánchez entfielen damnach knapp 49,9 Prozent. Dieser hatte zuletzt erklärt, er werde eine Niederlage nicht akzeptieren. Die Stichwahl hatte bereits am 7. Juni stattgefunden. Anschließend war wochenlang ausgezählt und teils noch einmal nachgeprüft worden.
    Keiko Fujimori ist die Tochter des vor knapp zwei Jahren gestorbenen ehemaligen Staatschefs Alberto Fujimori, der im Jahr 2000 unter anderem wegen Korruption zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden war. Sánchez war früher Minister in der Regierung des wegen eines versuchten Staatsstreichs inhaftierten Präsidenten Castillo.
    Diese Nachricht wurde am 30.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.