
Er starb mit 74 Jahren in Berlin. Der in Cottbus geborene Gutzeit gehörte Anfang Oktober 1989 - vier Wochen vor dem Mauerfall - zu den Gründern der Sozialdemokratischen Partei in der DDR. Dort hatte es seit der Zwangsvereinigung von KPD und SPD zur SED im Jahr 1946 keine sozialdemokratische Partei mehr gegeben. Von 1993 bis 2017 war Martin Gutzeit Beauftragter des Landes Berlin für die Stasi-Unterlagen.
Er war Träger des Bundesverdienstkreuzes, das er für seinen Beitrag zur friedlichen Revolution in der DDR erhielt.
Diese Nachricht wurde am 16.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
