
Nida-Rümelin sagte im Deutschlandfunk, zum Beispiel die Einladung zu einer Podiumsdiskussion auszuschlagen, weil ein AfD-Vertreter teilnehme, sei ein fundamentales Missverständnis der Brandmauer.
Man müsse aufpassen, dass man einem AfD-Kulturkampf von Rechts keinen Kulturkampf von Links entgegenstelle, in dem Linke alles, was ihnen nicht passe, als faschistisch bezeichneten. Zudem müsse der Staat die AfD neutral behandeln, solange sie nicht verboten sei.
Mit Blick auf das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt betonte Nida-Rümelin, der selbst Mitglied der SPD ist, demokratische Parteien dürften keine Koalition mit einer undemokratischen Partei eingehen. Die Zustimmung etwa der CDU oder der SPD zu einzelnen Vorhaben einer AfD-Minderheitsregierung sei hingegen etwas völlig anderes.
Diese Nachricht wurde am 10.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
