Schulbildung
Pisa-Studie: Forderungen nach nationalem Bildungsgipfel

Angesichts der schlechten Ergebnisse deutscher Schüler bei der jüngsten Pisa-Studie mehren sich die Forderungen nach einem nationalen Bildungsgipfel.

    Unterlagen zur PISA-Studie 2025 vor Beginn einer Pressekonferenz
    Vorstellung der aktuellen PISA-Studie (picture alliance / dpa / Christoph Soeder)
    Der CDU-Fachpolitiker Hose sagte im Deutschlandfunk, eine gemeinsame Kraftanstrengung von Bund und Ländern sei überfällig. Es gebe heute Probleme in der Bildung über alle Bundesländer hinweg. Dass sich laut der Studie der Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und den Bildungserfolgen von Kindern hierzulande weiter verschärft habe, sei nicht hinnehmbar, betonte Hose. Dies zerstöre individuelle Lebenschancen und führe zudem zu großen gesellschaftlichen Problemen.
    Auch die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Schmidt und der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Reichardt, sprachen sich jeweils für die Einberufung eines nationalen Bildungsgipfels aus.
    In der neuen Pisa-Studie schneiden 15-jährige Schüler in Deutschland so schlecht ab wie nie zuvor.
    Diese Nachricht wurde am 09.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.