Bundesverteidigungsminister
Pistorius bricht zu mehrtägiger Reise in die USA auf - Treffen mit Hegseth geplant

Bundesverteidigungsminister Pistorius reist heute zu Gesprächen in die USA.

    Boris Pistorius (SPD, l), Bundesminister der Verteidigung, wird von seinem US-amerikanischen Amtskollegen Pete Hegseth mit militärischen Ehren empfangen.
    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD, l.) bei seinem letzten Treffen mit seinem US-Amtskollegen Pete Hegseth im Jahr 2025 (Archivbild). (Kay Nietfeld / dpa)
    Der SPD-Politiker trifft im Pentagon in Arlington bei Washington zunächst seinen amerikanischen Amtskollegen Hegseth. Dabei dürfte es unter anderem um die weitere militärische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA und um den angekündigten Abzug von US-Truppen aus Europa gehen. Die Grünen-Sicherheitspolitikerin Nanni sagte im Deutschlandfunk, hier brauche man endlich konkrete Zahlen, damit die NATO planen könne. Pistorius müsse hinter den Kulissen ein ernstes Wort mit den Amerikanern reden. Das traue sie ihm auch zu. Es gehe darum, so Nanni, "handfeste Ergebnisse" mit nach Hause zu bringen.
    Pistorius besucht auf seiner Reise außerdem den Flugzeughersteller Lockheed Martin im Bundesstaat Texas. Dort nimmt er am Freitag den ersten von Deutschland bestellten Tarnkappenjet vom Typ F-35 in Empfang. Die neuen Kampfflugzeuge sollen in den kommenden Jahren die veraltete Tornado-Flotte der Luftwaffe ersetzen. Der Verteidigungsminister trifft sich außerdem in New York mit Vertretern der Vereinten Nationen, darunter UNO-Generalsekretär Guterres.
    Diese Nachricht wurde am 15.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.