USA
Pistorius und Hegseth kündigen engere Rüstungskooperation an

Deutschland und die USA wollen bei Rüstungsprojekten enger zusammenarbeiten. Das erklärte das Bundesverteidigungsministerium nach einem Besuch von Minister Pistorius bei seinem US-Amtskollegen Hegseth.

    Boris Pistorius und Pete Hegseth stehen vor einer offenen Tür.
    Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) beginnt seine USA-Reise mit einem Treffen mit dem dortigen Ressortchef Pete Hegseth. (Kay Nietfeld / dpa)
    Beide Länder seien sich einig, dass die aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen eine robuste und zum gegenseitigen Nutzen eng verzahnte Verteidigungsindustriebasis auf beiden Seiten des Atlantiks erforderten.
    Pistorius bewertete das Gespräch im Pentagon als gut und ergänzte, es müssten noch Details zu einer bereits vereinbarten Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland geklärt werden.
    Am Donnerstag will der SPD-Politiker in Texas am Standort des Rüstungsunternehmens Lockheed Martin das erste von insgesamt 35 neuen F-35-Kampfflugzeugen für die Bundeswehr in Empfang nehmen.
    Diese Nachricht wurde am 16.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.