Fischsterben in Oder-Nebengewässer
Polen kämpft gegen Ausbreitung der giftigen Goldalge

Vier Jahre nach dem massiven Fischsterben in der Oder sorgen in einem Nebengewässer des Flusses erneut giftige Algen für Probleme.

    Brandenburgs Umweltminister Vogel begutachtet das Wasser der Oder, im Vordergrund tote Fische.
    Bereits 2022 hatten giftige Algen im deutsch-polnischen Grenzfluss Oder ein massives Fischsterben ausgelöst (Archivbild). (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)
    Bislang sei das Fischsterben auf einen Abschnitt des Gleiwitzer Kanals begrenzt, sagte eine Sprecherin der örtlichen Wasserbehörde dem Sender Tok.fm. In den vergangenen Tagen seien mehr als vier Tonnen toter Fische geborgen worden. Ursache sei die Blüte der giftigen Goldalge, hieß es.
    Eine Goldalgenblüte hatte im Sommer 2022 zu einer Umweltkatastrophe in der Oder geführt. In Polen und Deutschland verendeten damals Fische mit einem Gesamtgewicht von insgesamt rund 360 Tonnen.
    Diese Nachricht wurde am 23.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.