
Die Regierungschefs der vier mitteleuropäischen EU-Staaten, Tusk, Babiš, Fico und Magyar, teilten nach Beratungen in Budapest mit, sie wollten ihr informelles Regionalbündnis neu beleben. Es war das erste Gipfeltreffen seit mehr als zwei Jahren. Die diplomatischen Beziehungen waren aufgrund der pro-russischen Haltung des ehemaligen ungarischen Regierungschefs Orbán gestört. Orbáns Nachfolger Magyar betonte, man werde der Visegrád-Gruppe eine starke Stimme verleihen und künftig wieder gemeinsam die Interessen Mitteleuropas vertreten.
1991 hatten Polen, Ungarn und die damalige Tschechoslowakei die Staatengruppe in der ungarischen Stadt Visegrád gegründet.
Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
