
Tusk sagte im Parlament in Warschau, nach Einschätzung von Geheimdiensten könnte es dabei zu scheinbar versehentlichen Attacken mit Drohnen und Raketen auf Länder kommen, die der Ukraine Beistand leisten - darunter Polen. Moskaus offizielle Darstellung werde sein, dass es sich um einen Unfall handele, sagte Tusk. Ziel Moskaus sei es, den Zusammenhalt in der NATO zu schwächen.
Für morgen kündigte Tusk einen Besuch in der Ukraine an, um mit Präsident Selenskyj zu sprechen. Dabei solle es vor allem um die von russischen Angriffen bedrohte Energieversorgung der Ukraine gehen. Auch der slowakische Ministerpräsident Fico wird nach Angaben aus Bratislava in die Ukraine reisen. Bislang wurden solche Termine aus Sicherheitsgründen vorher nicht öffentlich bekannt gegeben.
Diese Nachricht wurde am 17.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
