
Die Politikwissenschaftlerin Clüver Ashbrook sagte im Deutschlandfunk, amerikanische Bundesstaaten wie Michigan und Maine seien wirtschaftlich eng mit Kanada verbunden
. Von dort käme bereits deutliche Kritik an der angekündigten Zollerhöhung. Das könne für den US-Präsidenten auch zur Belastung bei den Zwischenwahlen im November werden.
Clüver Ashbrook erklärte weiter, Ziel der amerikanischen Wirtschaftspolitik sei es, Industriearbeitsplätze unter anderem aus Kanada zurück in die USA zu holen. Das habe bisher aber nicht funktioniert, sondern habe sich als wirtschaftlich ineffizient herausgestellt.
Washington erhebt derzeit Zölle von 50 Prozent auf eine Reihe kanadischer Waren im Wert von rund 20 Milliarden Dollar. Die Regierung in Ottawa kündigte daraufhin Gegenzölle auf Stahl, Elektrogeräte und weitere Waren aus den USA an, die ab dem 8. September gelten sollen.
Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
