Sabotage
Polizei findet zwölf Sprengsätze an Stromtrassen in Sachsen - Fahndung mit Foto nach Tatverdächtigem aus NRW

Im Zusammenhang mit der Sabotage an Umspannwerken in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen sucht die Polizei jetzt per Foto nach einem Tatverdächtigen.

    Ein VW-Bus der Polizei steht mit Blaulicht unter Hochspannungsleitungen vor einem Waldstück.
    Polizeieinsatz nach einem mutmaßlichen Anschlagversuch auf die Stromversorgung in der Nähe von Görlitz, Sachsen. (Jürgen Lösel / dpa / Jürgen Lösel)
    Die Ermittler erhoffen sich sachdienliche Hinweise, etwa zum Aufenthaltsort des 48-Jährigen aus Gevelsberg in Nordrhein-Westfalen. Geprüft werden zudem Hinweise, die über ein Online-Portal bei der Polizei eingegangen sind.
    Bei versuchten Anschlägen auf das Stromnetz in den Landkreisen Bautzen und Görlitz in Sachsen sind insgesamt zwölf selbstgebaute Sprengvorrichtungen entdeckt worden. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden mit. Die sächsischen Behörden prüfen nach eigenen Angaben einen Zusammenhang mit ähnlichen Funden in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen.
    Diese Nachricht wurde am 06.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.