
GdP-Bundesvorstand Husgen sagte der Zeitung "Münchner Merkur", die Polizei sei getrieben von immer neuen politischen Vorgaben durch die Bundesregierung und den Innenminister. Als ein Beispiel nannte er die verstärkten Grenzkontrollen. Um die derzeitigen Aufgaben zufriedenstellend erfüllen zu können, seien eigentlich 20.000 zusätzliche Einsatzkräfte erforderlich, meinte der Gewerkschafter. In der Folge führten dauerhafte psychische Belastungen unter Polizisten nach Erkenntnissen der GdP immer häufiger zu Langzeiterkrankungen und Ausfällen von mehr als zwölf Wochen.
Husgen mahnte, man nähere sich dem Punkt, an dem die noch gesunden Beschäftigten das Fehlen der Erkrankten nicht mehr auffangen könnten.
Diese Nachricht wurde am 10.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
