Sabotageversuche
Polizei ruft Bevölkerung auf, verdächtige Beobachtungen zu melden

Nach einer Serie von Sabotage-Versuchen auf das Stromnetz hat die Polizei die Bevölkerung aufgerufen, verdächtige Beobachtungen zu melden.

    Einsatzkräfte einer Polizeihundertschaft laufen im Gebiet um das Umspannwerk Turnow-Preilack und das Kraftwerk Jänschwalde an einem Strommast vorbei.
    Anfang September hatte es bereits einen Anschlagsversuch auf ein Umspannwerk in Brandenburg gegeben (Archivfoto vom 3. September 2026). (picture alliance / dpa / Frank Hammerschmidt)
    Heute waren sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch in Sachsen weitere selbstgebaute Vorrichtungen gefunden worden, die das Ziel gehabt haben sollen, Kurzschlüsse zu verursachen. Bei Aachen und in Wuppertal gab es nach Angaben der Behörden verdächtige Beobachtungen. In Sachsen hat die Polizei insgesamt neun entsprechende Vorrichtungen in der Nähe des Umspannwerks Graustein bei Görlitz entdeckt.
    Als tatverdächtig gilt nach wie vor ein 48-Jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen, der ein Bekennerschreiben verfasst haben soll. Die bisherigen Anschlagsversuche führten zu Abschaltungen in Kraftwerksblöcken, zu Stromausfällen kam es aber nicht.
    Diese Nachricht wurde am 07.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.