Zentralamerika
Guatemala: Präsident Arevalo ruft Notstand nach Aufständen in drei Gefängnissen aus

In Guatemala hat Präsident Arevalo nach Aufständen in drei Gefängnissen den Notstand ausgerufen.

    Schwer bewaffnete Sicherheitskräfte bringen sich auf einem Dachvorsprung in Stellung. (AP Photo/Moises Castillo)
    Sicherheitskräfte dringen in das Hochsicherheitsgefängnis Renovation ein, in dem Wärter als Geiseln genommen wurden. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Moises Castillo)
    Polizei und Militär erhielten zusätzliche Befugnisse für Einsätze in Städten, teilte Arevalo mit. Bei Angriffen von bewaffneten Banden auf Polizeiwachen in Guatemala-Stadt wurden Behörden zufolge sieben Beamte getötet.
    Zuvor hatten Sicherheitskräfte die drei Gefängnisse gestürmt und gefangen gehaltene Wärter befreit. In einer koordinierten Aktion hatten die Insassen insgesamt 46 Geiseln genommen. Die Häftlinge forderte bessere Haftbedingungen. Nach Angaben des Innenministeriums kam es zu den Revolten, weil Privilegien von einigen inhaftierten Bandenführern gestrichen werden sollten.
    Diese Nachricht wurde am 19.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.