
Er erklärte die sogenannte Gefährdungsfeststellung von 2009 für ungültig, derzufolge Treibhausgase gesundheitsschädlich seien. Darauf basieren in den USA unter anderem die Regeln für den Kohlendioxid-Ausstoß von Fahrzeugen sowie von Gas- und Kohlekraftwerken. Trump sprach von der größten Deregulierungsmaßnahme in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Der Republikaner nannte zudem die Klimaregelung aus der Zeit seines Amtsvorgängers Obama "katastrophal". Sie habe insbesondere die amerikanische Autoindustrie schwer geschädigt und die Preise für Amerikaner massiv in die Höhe getrieben.
Obama kritisierte das Vorgehen Trumps. Ohne die Gefährdungsfeststellung werde man weniger sicher, weniger gesund und weniger in der Lage sein, den Klimawandel zu bekämpfen. Und das alles, damit die fossile Brennstoffindustrie noch mehr Geld verdienen könne, schrieb der ehemalige Präsident auf der Plattform X.
Schneider will "hart wiedersprechen"
Bundesumweltminister Schneider kündigte an, auf der Münchner Sicherheitskonferenz der Energiepolitik von US-Präsident Trump klar zu widersprechen.Im Interview mit dem Deutschlandfunk nannte der SPD-Politiker die Energiepolitik der US-Regierung einen "Angriff auf unser Energiesystem". Dem Vorhaben der Amerikaner, erneuerbare Energien als Feind zu markieren und stattdessen wieder Öl und Gas in den Vordergrund zu schieben, werde er hart widersprechen. Energie- und Sicherheitspolitik würden für ihn untrennbar zusammengehören.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 13.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
