Mittelamerika
Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Costa Rica beendet - rechtsgerichtete Kandidatin vorn

Im mittelamerikanischen Costa Rica sind Präsidentschafts- und Parlamentswahlen zu Ende gegangen.

    Der Mann in Uniform steckt in einem Wahllokal den Stimmzettel in die Urne. An einem Tisch sitzen drei Wahlheferinnen.
    Stimmabgabe in der Stadt Cartago. (dpa / Xinhua News Agency / Francisco Canedo)
    Die Stimmlokale schlossen um Mitternacht unserer Zeit. Wahlberechtigt waren rund 3,7 Millionen Bürger. Laut von den Behörden veröffentlichten Teilergebnissen liegt die rechtsgerichtete Ex-Ministerin Fernández deutlich vorn. Sie hatte unter anderem ein rigoroses Vorgehen gegen die Drogenkriminalität angekündigt. Fernández tritt für die konservative Partei PPSO des scheidenden Amtsinhabers Chaves an, der gemäß der Verfassung nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren durfte. Als stärkster Konkurrent von Fernández galt laut Umfragen der linksgerichtete Politiker Robles.
    Costa Rica gilt als das politisch und wirtschaftlich stabilste Land Mittelamerikas und profitiert viel vom Tourismus.
    Diese Nachricht wurde am 02.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.